Tante Emma Laden

Bis in die 70er Jahre war der Tante-Emma Laden die beliebteste Möglichkeit für uns Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs wie Haushaltswaren, Textilien und Schreibwaren einzukaufen. In einem Tante-Emma-Laden musste die Waren meist auf kleinstem Raum untergebracht werden. Daher gab es nur wenige Regale und Gänge. Vieles Dinge haben wir direkt bei der Kassiererin erfragt, die dann die Waren aus der Theke nahem oder aus dem Lager holte. Bezahlt und abgewogen wurde an einer Kasse (es gab kein Laufband oder Scanner-Kassen). Wenn wir mal das Geld vergessen hatten konnten wir sogar den Rechnungsbetrag anschreiben lassen. Für die Kundenbindung gab es damals Rabattmarken und wir Kinder haben oft ein Lolli, eine Lakritzschnecke oder Gummibärchen als Belohnung bekommen. Meist hatte jeder Tante-Emma-Laden einen ganz besonderen Geruch, der sich aus allen angebotenen Waren zusammenmischte. Das war noch entspanntes einkaufen und Kindheitserinnerung pur!

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  1. Wir hatten unserenTante Emma Laden der nach seinem Namen betitelt wurde. Wir gehen zum Lotze Fritz. Dort bekamen wir kinder alles, auch mein Sunkist, Schleckmuscheln und Sammelbildchen. Das war ab 1966.

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Erstellt von Micha

Ich habe meine Kindheit und Jugend in den 70er und 80er Jahren verbracht und posten daher am liebsten über diese Zeit :-)

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